hasstig in die neuen Zeiten 2017

2024-03-17T17:57:57+00:00

Uraufführung: 28.Juni 2017 um 21:00

Im Stück geht es

um die unmenschliche „Beschleunigung“ in unserer Gesellschaft.
Alle hasten und rennen und sind völlig außer Atem mit ihrer Existenz beschäftigt. Selbst die Freizeitgestaltung wird immer atemberaubender…
Gleichzeitig nehmen unheimliche Ängste zu: Angst vor dem wirtschaftlichen Kollaps, des Ruins der westlichen Gesellschaften und jedes einzelnen, Angst vor dem „Untergang“. Diese Angst findet oft ein Ventil in der zunehmenden Bereitschaft und Akzeptanz zu Aggression und Hass.
Ausländer, Asylwerber und Menschen am Rand der Gesellschaft werden angefeindet, diffamiert als Kriminelle und Asoziale denunziert und an den öffentlichen Pranger gestellt. Humanitäre Grundwerte beginnen zu brennen, lichterloh in einer zunehmend martialischen Welt…
Dazu werden konkrete Bilder entwickelt und auch Gegenbilder. Figuren wie die blinde Puppenfrau und der Wassermann treten auf, gleichgeschaltete von (Ver-)Führern verführte Menschen, die nicht mehr wissen wie sie leben sollen und wahnsinnigen Heilsideen hinterherlaufen – medialisierte, digitalisierte, potenzielle Werbeträgerinnen und Werbeträger einer aufgeheizten Endzeitpartystimmung.

Wir wirken willig mit:

DI Hakennasen-Schlager…Dr. Klingenspringer-Animateur…Mag.i.d.G.-Hauer…Master of
Exkremental-Posting…Vertreter von Festschuhtreter…
genialer Maler von genitaler Anstreichkunst Graf Fitti-Titti…Präsident Otto
Normalverbraucher…Präsidentschaftskanditat Reiner Saat…Oberforst- und Kahlschlagmeister
Strammwachser…Innenminister Dieguten ins Töpfchen…Wachtmeister
Weissweiss…Wirtschaftstreuhänder Fürchtegott Fond-ü…Sport- und Abortminister Walter
Wadlbeisser…Finanzminister Voller Koffer…Kapellmeister Volker Reckenmarsch…Prof.i.R
Siegfried Rassensprenkler…VorstandssekretÄhrin Daniela Dauertracht…Pfarrer Josef
Mutzenbacher…Akademisch geprüfter und aristokratisch-stämmiger Feuerlöscher Olaf von
Öl…Höhlenforscherin Annal Luntenbrennerin… Extrembiologe und -Bergsteiger Arthur van
der Sortenleere…Kulturminister Stand Arte…Hausmeisterin Wanda Wisch und Weg… Sportlehrer Reckenturner…alle mit Putz und Stingel extrem rechtsschreibende Literatten und Le Pen-Clubmitglieder sowie der Darsteller Benjamin Blauaug und Regisseur Luk Blondy

hasstig in die neuen Zeiten 20172024-03-17T17:57:57+00:00

Ich:sucht:leben 2016

2024-03-17T17:58:13+00:00

Uraufführung: 1. August 2016, 21:00 Uhr,Stadtparkpavillon Graz

Er gilt als sozialer Brennpunkt

der Grazer Stadtpark-Pavillon. Seit zwei Jahren besetzt ein buntes Ensamble von Parkbewohnern und Profischauspielern den Platz. „ich:sucht:leben“ heißt die Produktion  von aXe-Graz unter Michael Labres. Im finsteren Schwarz der Stadtparknacht hängt eine Frau im weißen Kleid im Netz. Gefangen- in der Suchterkrankung der Überdosis Sehnsucht. Abhängigkeitsmuster von Alkohol bis Crystal-Meth dokumentieren die ausdrucksstarken Darsteller. Ein Abend wie ein Trip

Darsteller*innen:
Karin Seifert, Geraldine Salinas, Ilyana Barborkova, Juan Maxa, Robert Vampel, Robert Haas, Willy Arndt, Nina Rienessel, Micha Born, David Payrel, Bianca Strauß
Inszenierung:
Michael Labres
Komposition und Musik:
Patrick Dunst
Grilli Pollheimer
Produktionsleitung:
Peter Ulrich
Theaterpädagogik:
Sabine Friesz
Christian Ruck
Technik:
Thomas Bergner
Öffentlichkeitsarbeit und Evaluierung:
culture unlimited

Ich:sucht:leben 20162024-03-17T17:58:13+00:00

Du & Ich 2014

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Uraufführung Freitag, 04. Juli 2014, 21:00 Uhr

Du & Ich

„William Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ wurde 1597 in London uraufgeführt; das Motiv des Stücks stammt aus der Antike und wurde bis heute vielfach adaptiert. Es ist die Geschichte einer schicksalhaften und schlussendlich tödlichen Liebe zwischen den Kindern der verfeindeten Familien Montague und Capulet. Der tragische Freitod von Julia und Romeo löst den Familienkonflikt, und der scheinbar unüberwindliche Hass stirbt mit ihnen.

Nach szenischen Motiven aus dem Stück „Romeo&Julia“ wird ein „heutiges“ Drama mit den immer gültigen großen Themen Liebe und Tod in das „Suchtgift-Biotop“ des Grazer Stadtpark verpflanzt.
Du&/Ich, der Titel ist Synonym für das ambivalente lustvolle, liebende Mit-/ und Zueinander-Wollen von einem Ich zum Du und gleichzeitig das tragische, unüberwindliche, nicht geliebte, ja gehasste, bekämpfte, getrennte, abgetrennte, gegensätzliche und rivalisierende Anderssein von jedem einzelnen. Das Stück zeigt diese ureigene angst- und lustbesetzte Thematik in der heutigen „krisen- und spassgeschüttelten“ westlichen Zivilisation auf.

Das Stück Du&/Ich will im Zuschauenden aufrüttelnde Impulse zu zwei Themen bewirken:

– das süchtige „Suchen“, die Entfremdung des Ich durch die Suche nach dem erlösenden Du am Rande einer kaltschnäuzig-rivalisierenden-leutseligen und glücksverheissenden Konsum-ohne-Ende-Gesellschaft.
– die „authentische“ Liebe, das medizinische Wundermittel gegen den Verlust oder die Zerstörung des Selbst?

Wir wirken willig mit:

Klangteppich: Avelyn Francis – Mezzosopran, Patrick Dunst – Saxophon, Sigi Lemmerer – Hackbrett, Yellowman – Trommel

Maler: Willy Arndt

Ensemble: Nicole Eder, Anja Feyer, Robert Haas, Elias Hribernig, Stephanie Leitinger, Juan Maxa, Wolfgang Mörth, Katja Ortner, David Payrel, Christian Ruck, Karin Seifert, Thomas Urdl, Daniela Wretschko

Du & Ich 20142024-03-17T17:58:51+00:00
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