Suchen + Finden – 2023

2024-03-17T17:53:01+00:00
eine Ausstellung der Kreativschule von aXe Graz

„Ich ging im Walde
So für mich hin
Und nichts zu suchen
Das war mein Sinn“

Johann Wolfgang von Goethe, „Gefunden“

Elke Kahr, Grazer Bürgermeisterin

Andrea Fink, Leiterin des Sozialamtes
und aXe Graz
freuen sich, Sie zur Eröffnung der Ausstellung
„SUCHEN+FINDEN“ in die

Galerie Zwischenbilder einladen zu dürfen.

Im Sinne von „Suchen“ wird automatisch das „Finden“
erwartet.
In unseren Arbeiten wollen wir nicht suchen und nicht
finden.
Befindest Du Dich im Wald, genießt Du die Ruhe,
riechst den Duft der Bäume, atmest die frische Luft.
Hier hast Du die Möglichkeit von der Realität Urlaub zu
machen.
Versuch das Schweben im NICHTS.
Tauche ein in das Nichts, tauche ein in die Fantasiewelt
und vielleicht findest Du wie Goethe ein Blümchen im
Schatten, das er mit Wurzeln mitnimmt, um es zu
bewahren.

Eröffnung:

Mittwoch, 12. Juli 2023, 17:00 Uhr
Galerie Zwischenbilder
im Sozialamt Graz
Schmiedgasse 26, 1. Stock

Musik:

Richard Neuwirth, Hang Drum Music

Mitwirkende Künstlerinnen und Künstler:

AGNES EDENHÖFER
ANDREAS GANAHL
LILLI REISENHOFER
THORA HOHBERG
WILLI ARNDT

Kuratorin:

Veronika Dreier

Zeitraum der Ausstellung:

bis 18. Oktober 2023

Kontakt:

Bei Interesse an einem Ankauf einer Arbeit bitte Galerie Zwischenbilder 0664 213 18 86
kontaktieren.

Impressionen:

Suchen + Finden – 20232024-03-17T17:53:01+00:00

Transformationen – 2022

2024-03-17T17:53:31+00:00

Transformationen

Galerie Zwischenbilder

Donnerstag, 15. Dezember 2022, 18:00 Uhr

© Bild: Nina Rienessel

Elke Kahr, Bürgermeisterin der Stadt Graz, Andrea Fink, Leiterin des Sozialamtes, aXe Graz und culture unlimited freuen sich, Sie zur Eröffnung der Ausstellung Transformationen einzuladen.

So verschieden die Werke sind, so hat die Bilderwelt von Nina Riennessel und Willi Arndt doch den selben Ursprung.  Sie erlaubt Einblicke in vielschichtige, psychische Zustände und „Transformationen“ – auch gesellschaftlich geforderte Transformationen und  Anpassungen.  Was macht das aus dem Menschen? Beide malen bevorzugt menschliche Figuren und die Motive stammen aus den Tiefen des menschlichen Unbewussten.

Nina Rienessel ist die kompromissloseste Künstlerin, die ich kenne. Sie setzt bewusst den menschlichen Körper mit klarem, sicheren Strich als Instrument  ihrer Werke ein;  mit einer altmeisterlichen Leichtigkeit und genauer Kenntniss der menschlichen Anatomie.  Die figuralen Motive werden allerdings in ihrer Körperlichkeit entfremdet, wobei sich eigenartige, deformierte Wesen entwickeln.

Willi Arndts Malerei ist geprägt von einem expressiven Gestus. Mit schwungvollem Strich oder auch mit Farbe aus der Tube direkt auf die Leinwand. Die Enthemmung ist in allen seinen Bildern spürbar. Noch ist er in der Zeit seiner Erlebnisse als „erster Punk in Graz“ verbunden. Seine Figuren sind sexuell überzeichnet. Geschlechtsmerkmale werden betont. Warum erscheinen immer wieder Frauen, Krankenschwestern, Priester oder Kardinäle in seinen Bildern? Erlebnisse seines unkonventionellen Lebensweges, DDR-Ausreise, St. Pauli und Reeper-Bahn. Egal was – seit seinem sechsten Lebensjahr malt er.

Text: Veronika Dreier

Mitwirkende Künstlerin und Künstler:

NINA RIENESSEL · WILLI ARNDT

Eröffnung:

Donnerstag, 15. Dezember 2022, 18:00 Uhr

Ort:

Galerie Zwischenbilder im Sozialamt Graz, Schmiedgasse 26, 8010 Graz, 1.Stock.

Weitere Informationen:

Dauer der Ausstellung:

30. Jänner 2023

Transformationen ist eine Ausstellung der Kreativschule von aXe Graz.

Impressionen aus der Ausstellung:

Willi Arndt:

Nina Rienessel:

Transformationen – 20222024-03-17T17:53:31+00:00

FACES – Seelenlandschaften 2021

2024-03-17T17:55:20+00:00

Ausstellung-Vernissage

FACES – Seelenlandschaften

Das Gesicht als primäre aussersprachliche Kommunikationsfläche wird durch das Tragen der Schutzmaske gegen die Corona-Infektion verdeckt.

Was vermittelt die Portrait-Malerei?: Gesicht, Kopf, Kopf und Schultern, Kopf, Schultern und Oberkörper oder die Abbildung des gesamten Menschen. Viele Lebensspuren zeichnen sich im jeweiligen Portrait. Vergangenheit, Freude, Glück, Hass, Neid, Leid, Lebenskraft – alles kann sich darin spiegeln.

Der Mensch verfügt über die größte Anzahl an Gesichtsmuskeln im Vergleich zur Tierwelt und dadurch unzählige Möglichkeiten des Ausdrucks. Kein Wesen kann seine Gefühle und Befindlichkeiten so facettenreich in seiner Mimik zeigen. Trotz dieser erstaunlichen Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten erlauben die individuellen Proportionen und Charakteristika eines Gesichtes eine unverwechselbare Zuordnung und eignen sich als biometrischer Abdruck des betreffenden Menschen.

Der Mensch kann sein wahres Gesicht auch hinter „Masken“ verstecken. Ein unlesbares Pokerface oder ein standartisierter Foto-Blick wie er auf Modemagazinen abgelichtet und zusätzlich retuschiert wird. Massen-Handy-Selbstportraits werden sekündlich digital verschickt. Eine immer narzistischere Selbstinszenierung und modellierte Selbstdarstellung erzeugen den Zwang zur Perfektion.

Auf der anderen Seite „Das Gesicht verlieren“ – und damit sein Ansehen verlieren.

Oder die gesellschaftliche und individuelle Brisanz der Gesichtsverschleierung von Frauen aus religiösen und/oder patriachalen Gründen. Sie löscht die Identität der verschleierten Person aus dem öffentlichen Leben.

Selbstbildnis. Schrecken, Chance, Abgrund, Erkenntnis und Einsicht. Das Portrait des Dorian Gray wie es vom Schriftsteller Oskar Wilde in seinem Roman gezeichnet wurde war ein Aufzeigen des menschlichen Antlitzes als Spiegel seiner mysteriösen Psyche.

In der Ausstellung Faces wecken wir soziale Aufmerksamkeiten zur Schärfung des Blickes auf uns selbst und unser Gegenüber.

Text: Veronika Dreier

Rundang durch die Vernissage

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler:

Agnes Edenhofer, Armin Lixl, Bruno Toya, Konstantin Obereder, Maxim Dmitriev, Nicole Eder, Nina Rienessel, Sergey Vovk, Willi Arndt, Veronika Dreier

Dauer & Ort:

Die Bilder werden in der Galerie Zwischenbilder im Sozialamt der Stadt Graz ab 19.11.2021 ausgestellt.

Vernissage:

Vernissage( aus pandemischen Gründen): 18.11.2021, 17:00 im Baodo NIL, Lazarettgasse 5, 8020 Graz

FACES – Seelenlandschaften 20212024-03-17T17:55:20+00:00

Raum+Zeit+Reisen 2021

2024-03-17T17:56:19+00:00

Raum+Zeit+Reisen

Wir laden herzlich zum virtuellen Besuch der Ausstellung „Raum + Zeit + Reisen“ in der Galerie Zwischenbilder im Sozialamt ein.

Bild©Veronika Dreier

Die Akteurinnen und Akteure der Grazer Kreativschule von aXe unternehmen Reisen in ihre inneren Welten. Die Künstlerin Veronika Dreier begleitete die Arbeiten der Malgruppe zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, und gemeinsam machten sie Transformationen in Traum, Rausch und Fantasie auf der Leinwand sichtbar.

In den vergangenen Monaten wurde der Raum sich zu bewegen enger und kleiner. Beschränkungen, Risikogebiete und Quarantänepflicht verhinderten das Reisen. Begleiten Sie uns durch Klänge und Visionen in andere Welten:

Marcello Held, zeigt psychedelische Ausflüge und Reiseerinnerungen nach Frankreich. Armin Lixl, entdeckt geometrische Raum-Zeit-Dimensionen auf Metallplatten. Bruno Toya taucht versuchsweise mit einer Collage geometrischer Formen farbig verspielt in die dritte Dimension ein. Willi Arndt formt einen hilflosen Amor, der ohne Arme keine Pfeile mehr schießen kann. Im Gegensatz dazu verleiht Nicole Eder ihrer Torso-Skulptur wieder Flügel aus unzähligen Handabbildungen. Karin Seifert ernennt ihre Edding-Zeichnungen zum „Schlaganfall“. Andreas Ganahl sucht in Spachteltechnik mit verschiedenen Materialien die Perspektive in der bildlichen Darstellung. Michael Ganahl zeigt abstrahierte Schwarz-Weiß-Reisefotos von internationalen Reisen aus vergangenen Zeiten. Und in einem Triptychon transformiert Konstantin Obereder mit Ölfarbe seine intensiven Musikerlebnisse auf große Leinwände.

Ausstellende Künstler*innen:

Karin Seifert, Nicole Eder, Willi Arndt, Armin Lixl, Andreas Ganahl, Michael Ganahl, Marcello Held und Konstantin Obereder

 

Ort:

Galerie Zwischenbilder, Sozialamt 1. Stock

Zeit:

9. Juni – 5. Juli 2021

Mit Unterstützung des Landes Steiermark und der Stadt Graz

Ausstellung:

Raum+Zeit+Reisen 20212024-03-17T17:56:19+00:00

Offline 2020

2024-03-17T17:56:42+00:00

OFFLINE

Kunst wird zur Therapie. Die direkte Resonanz zwischen Künstler*in und Publikum fehlt. Kunst im Ausnahmezustand. Menschen befinden sich im „Offline“.

 „Was heißt LOCKDOWN? – Ich finde keine Übersetzung dafür“. Diese Frage stellt mir ein älterer Mann an der Bushaltestelle in gebrochenem Deutsch. Schaut gleichzeitig hilflos auf sein Smartphone, wo ihm offensichtlich die Kenntnisse zur Bedienung fehlen. Ich erkläre ihm in kurzen, einfachen Worten die Bedeutung. Er schüttelt den Kopf. Es ist eher ein Schaudern, das er zum Ausdruck bringt. Er hat verstanden, jetzt hat er die Tragweite des Lockdown verstanden. Gleichzeitig ist er über unsere kurze Interaktion dankbar und glücklich. Menschen im Abseits vom Netz. Viele können sich die Wertkarte für das Handy nicht mehr leisten. Eine unbelastete soziale Kommunikation ist eingeschränkt. Die vorwiegend im Abseits entstandenen Arbeiten warten auf bessere Zeiten.

(Text:Veronika Dreier)

Teilnehmende Künstler*innen:

Nicole Eder, Andreas Ganahl, Bruno Toya, Michael Ganahl, Willy Arndt, Armin Lixl

WorkshopleiterIn:

Veronika Dreier

Ort:

Galerie Zwischenbilder, Schmiedgasse 26/II, Graz

Zeit:

ab  8. Dezember 2020

Ausstellung:

Offline 20202024-03-17T17:56:42+00:00

Home Office 2020

2024-03-17T17:57:11+00:00

HOME OFFICE

Ab 17. August 2020
Galerie Zwischenbilder im Sozialamt Graz
Schmiedgasse 26, 1. Stock

Ausstellung 17. August bis 14. Sept. 2020
Mo – Fr. 8:00 – 14:00 Uhr, während der Amtszeiten.

Grafik© Veronika Dreier

Die unerwartete Corona-Zeit beeinflusste die künstlerische Arbeit wesentlich. Der Arbeitsplatz von Modul II der Kreativschule von aXe wurde von der Werkstatt im NIL auf „HOME-OFFICE“ umgestellt. Die ausgestellten Arbeiten entstanden größtenteils in dieser Ausnahmesituation.

Sie erlauben deshalb auch einen Blick auf die Beschäftigung der einzelnen Künstler*innen in dieser Zeit des Lockdowns. – Die Gemeinsamkeit und der Austausch wurde von ihnen sehr vermißt. Auf Empfehlung von Veronika Dreier sammelten einige WS-Teilnehmer*innen bei ihren einsamen Spaziergängen in der freien Natur besondere Fundstücke wie z.B. abgestorbene Äste, die dann zuhause in den verschiedensten Techniken sorgsam bearbeitet wurden.

Ausstellung:

Teilnehmende Künstler’innen:

Andreas Marcus
Armin Lixl
Bruno Toya
Marcel Schneider
Michael Ganahl
Miracle Dim
Nicole Eder
Nina Rienessel
Willy Arndt

Workshopleitung und Kuratorin: Veronika Dreier
Modul II, Grazer Kunstschule von aXe, inclusive Kultur

Kontakt:

aXe::Förderung inklusiver Kulturprojekte OG
aXe.graz@gmx.at
T +43. 677 618 27652
www.axe-graz.at

Pressekontakt:

culture unlimited
8020 Graz | Kinkgasse 7 | T +43.316.827 122 | Mobil. +43.664.213 1386

www.culture-unlimited.com denise.terner@culture-unlimited.com
Die Galerie Zwischenbilder wird unterstützt vom Sozialamt der Stadt Graz und der Kulturabteilung des Landes Steiermark.

Home Office 20202024-03-17T17:57:11+00:00
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